BlödSinn

Ist das hier nur Geblödel oder hat es einen Sinn? Wenigstens einen Hintersinn? Ist das gar Kunst? Oder kann es stattdessen in die Tonne? Kommt Zeit, kommt Inhalt, kommt Klarheit.

 

Roswitha, Walter, Lieselotte und Erich

Sorry, leider, leider ist das Video über Loriots Kosakenzipfel, Jodelschnepfen, Winselstuten und Zeltplatzcasanovas nicht mehr abrufbar. Dann aber wenigstens ein Standbild:

Benenne die drei Herren, denen Frau Hoppenstedt soeben ein paar Schnittchen anbietet, und ergänze ihre jeweiligen Firmen und Produkte.

 

Belgien, Land des Lächelns. Eine Liebeserklärung.

Manche Ignoranten sagen, außer Fritten, Jacques Brel, Fritten mit Muscheln, Stella Artois, nochmal Fritten, Adamo, dem Pinkelmännchen, vielen weiteren Fritten, der singenden Nonne Sœur Sourire, dem aus Kartoffelstäbchen errichteten Atomium und Eddy Merckx habe Belgien nicht viel zu bieten. Höchstens noch die Tatsache, dass dort fast alle männlichen Autofahrer sowie Königin Fabiola ständig einen Hut aufhaben.

Aber das stimmt nicht die Bohne, denn das zwischen den Niederlanden und Luxemburg eingeklemmte kleine, zweieinhalbsprachige Königreich bietet dem, der bereit ist, neugierig, offen und vorurteilsfrei hinzuschauen, etwas Einzigartiges, ja, Gigantisch-Grandioses, mit dem kein noch so mächtig‘, prächtig‘ Land mithalten kann! Und das ist die Autobahnenstrecke A3/A15/A7, die von Aachen vorbei an Lüttich, Namur und Charleroi nach Valenciennes – und übrigens auch in Gegenrichtung – führt. Oder, noch präziser, das sind die an dieser ehedem voll beleuchteten West-Ost-Durchquerung vermerkten Ortsnamen auf den Vorankündigungs- und Ausfahrtsschildern.

Es beginnt schon gleich hinter der belgisch-deutschen Grenze mit Eynatten. Wer diesen Namen erfunden hat, dem gebührt Schönheit, Reichtum, Anbetung und ewige Jugend. Und diese Sprachfülle, diese klangliche Kreativität hört mit Le Rœulx kurz vor der Grenze zu Frankreich noch lange nicht auf.

Es sind ja nicht nur diese Anreize, Gedanken über eine adäquate Übersetzung in’s Deutsche anzustellen (Eiernacken? Rülps?) – nein, die gesamte Palette von Lächelmuskeln wird bedient. Das reicht von Verwirrern (Jemappes und Genappe) über klare Fälle von Falschschreibung (Huy, Andenne), Anleihen im Englischen (Spy, Manage) und Französischen (Malheurs) bis hin zu Zungenbrechern à la Daussoulx.

Und es sind Rätselchen, ob Belgiens deutschsprachige Community ebenfalls ihren Fußabdruck hinterlassen hat, wenn auch in leicht abgewandelter Orthographie. So dass beispielsweise aus Hosenmund (-bund?) Hozémont oder aus Helmut Kohls pfälzischer Lieblingsspeise Soumagne wurde. Und war diese Gosselies ein Mädchen von der Straße?

All das beschäftigt mich stets aufs Neue und ich mag es immer noch. Wie sagten mir Freunde so zutreffend, als ich dereinst bei ihnen eintraf: «Du kannst aufhören, zu grinsen – du bist jetzt in Frankreich.»

 

 

In memoriam Heinz Erhardt (1909-1979)

Was war er doch für ein Schelm! Und alles mit G:

„Gatte gegangen?” – „Geschäftsreise gen Gelsenkirchen.” – „Gute Geldgegend!”

 

 

Vorsicht – optische Täuschung!

Du glaubst, Du siehst hierunter zwei identische Bilder? Hast extra mehrfach hingeschaut? Kannst beim besten Willen keinen Unterschied feststellen?

Gaby. 17-jährig. Nicht aus Schleswig-Holstein. Nicht grün. Außer der Banane.

Moni. Nicht 17-jährig. Aus Schleswig-Holstein. Doch grün. Außer der Banane.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mannmannmann, dann lies mal den Text hier drüber! Und nimm endlich die Schlafmaske ab …