Urteile

Es ist nichts Ungewöhnliches daran, dass dieser bunte Hund, der schon lange & meist laut in der Öffentlichkeit steht, auch öffentlichen Bewertungen ausgesetzt ist. Die waren mitnichten immer schmeichelhaft, aber es waren auch nicht alles Verrisse.

Ein kleines Sammelsurium davon findest Du hierunter. Das alleroberste Zitat ist gar nicht über mich persönlich, liegt aber als knackige Gesamt-Charakterisierung meines Lebens nicht gar so falsch.

 

«Natürlich wieder Wuttke»

Titel eines Jugendbuches von Carl Johannes Rummel, erschienen 1959 im Droste-Verlag Düsseldorf

 

«Der grüne Diktator»

Altonas langjähriger CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Töpfer, im Altonaer Anzeiger vom 9.5.1995

 

«Eine Granate»

TV-Moderator Jörg Pilawa im ARD-Quizduell, 11.10.2016

 

«Besonders das Abwandern von Alt-GALier Olaf Wuttke ist ein Gewinn für uns, da sein Politikstil, geprägt von Ressentiments, Häme und persönlichen Beleidigungen, ins Abseits geführt hat.»

Presseerklärung des Kreisvorstands der GAL Altona anlässlich des Abgangs zahlreicher Mitglieder und Abgeordneter – die Hamburger Morgenpost vom 28.5.1999 charakterisierte das als „Schlammschlacht” und „Nachtreten”

 

«Wer kennt nicht Asterix, den kleinen raffinierten gallischen Krieger, und seinen tumben, aber starken Freund Obelix? Es gibt sie auch in Altona. Diesen Eindruck bekommen immer mehr Beobachter angesichts der Koalition und ihrer Heerführer Olaf Wuttke (GAL) und Horst Emmel (SPD). 9 GALier gegen 17 Genossen in der Bezirksversammlung: Die Politik macht König Olaf Asterix, Horst Obelix Emmel verhaut anschließend die CDU-Römer und hilft dem Kleinen zum Sieg.»

Kommentar von Ties Rabe im Altonaer Wochenblatt vom 3.5.1995

 

«Olaf Wuttke, Freaktionsvorsitzender»

Protokoll des Haupt- und Finanzausschusses Wedel, 2019 (evtl. nur ein Tippfehler und leider beim Übertrag in das Ratsinformationssystem auf wedel.de nachträglich korrigiert)

 

«Herr Wuttke gebärdet sich offenkundig als Neben-Bezirksamtsleiter mit großem Ego.»

Henning Voscherau, Hamburgs Erster Bürgermeister, Interview vom 3.9.1997

 

«Lieber Olaf , ich freue mich, dass du nach wie vor in der Politik aktiv bist. Für die „neue” Aufgabe wünsche ich alles Gute!»

offizielles Glückwunschschreiben vom 30.9.2014 von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz zu meiner Wahl als Fraktionsvorsitzendem in Wedel

 

«Wetten? Ein GALier wird neuer Bezirksamtschef!»

So irrte sich die BILD am 3.1.1996

 

«Grellbunt und ganz schön gescheit»

Wedel-Schulauer Tageblatt vom 13.10.2016

 

«Ooolaa-a-aaf, Ooolaa-af»

The Bee Gees in ihrem 1968er Hit I’ve gotta get a message to you – einige wenige verstörte oder neidische Übelmeinende behaupten allerdings steif und fest, die sängen „Oh love, oh love” … 🙁

 

Dies hingegen sind klassische Beispiele von käuflicher Zuneigung. Aber wer will für sowas schon bezahlen?

 

 

Confusion Will Be My Epitaph

(Song von King Crimson)

 

Nachrufe, Trauerreden und Grabinschriften sind nicht sehr ehrlich. Sie stellen selten die negativen Züge des Verstorbenen heraus, überbetonen dafür, was sich an Positivem zusammenkratzen lässt. Das gilt sicher auch für die folgenden Hymnenfetzen aus der Hamburger Lokalpresse anlässlich der Ankündigung meines Rückzugs aus der Bezirksversammlung Altona 2001. Aber schööön fand ich sie natürlich dennoch; schließlich bekommt man seine Nachrufe sonst ja praktisch nie zu lesen oder zu hören! Und wo ich doch 2013 politisch sogar wieder auferstanden bin …

 

BILD: „Einer der bekanntesten Politiker aus Altona will nicht wieder kandidieren.“

die tageszeitung: „Die Jütländische Volksfront (JVF) verliert ihren parlamentarischen Arm. Olaf Wuttke verlässt die politische Bühne.“

Altonaer Anzeiger: „Für manche ist er eine Nervensäge erster Güte, ein Trotzkopf und Nein-Sager. Für andere war er deshalb einer der wenigen Überzeugungstäter in der Politik, die ihre Seele weder für die Koalitionstreue noch für einen Posten verkaufen. Auf jeden Fall sind seine Redebeiträge rhetorische Höhepunkte, vor allem seine Zwischenrufe sind gefürchtet.“

Hamburger Morgenpost: „Olaf Wuttke, grünes Urgestein“

„Wuttke macht Spaß. Frech, laut und bissig – sein loses Mundwerk war in der Altonaer Bezirksversammlung und in vielen Behörden geliebt und gefürchtet. Der kann was, und der lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Allerdings ging er mit seiner Ungeduld, Verbissenheit und Detailversessenheit auch vielen auf die Nerven. Ein Kämpfer, kein Versöhner. Auch in seiner Partei ein unbequemer Geist. Mit dem grünen Ottensen-Klüngel wollte er nichts zu tun haben. Gegen dessen Öko- und Sozialkultur setzte Wuttke demonstrativ Bierbauch, Fußball, Skat – und Altona. Sein Motto: »Ich hasse Tofukekse.«“

Klönschnack: „Einer der fähigsten und erfahrensten Politiker aus Altona will nach fast zwei Jahrzehnten nicht wieder kandidieren. Er möchte nicht «bis zum St. Nimmerleinstag die Stühle im Kollegiensaal plattsitzen».“