Your Space
Moin, lieber Kommentatorin (m/w/d). Dies ist Deine Seite, und ich freue mich über jeden Eintrag – einschließlich kritischer oder ablehnender Stellungnahmen. Ich bin selbst auch keine Mimose, was eine deutliche Sprache und Wortwahl angeht.
Dazu gehört freilich der Mut zum offenen Visier; für manchen ist das unbequemer als in der Kuschelecke seiner Facebook-Gruppe von Gleichgesinnten über ein „Wuttke-Pamphlet” – gemeint war mein Blogbeitrag über Bürgermeister Kaser vom Februar 2024 – abzupöbeln.
Werbespam, Rechtswidriges, Falschbehauptungen, nigerianische Erbschaften, Verschwörungstheorien und Äußerungen diskriminierenden, rassistischen oder menschenfeindlichen Charakters allerdings sind hier sowas von unerwünscht und deshalb schneller weg, als Du «pattapüh» sagen kannst.
Nun will ich der Erste sein, der gratuliert.
Zu einem prallen Sack bunten Lebens, das man hier wunderbar nachverfolgen kann.
Möge „Juventus Senile“ Dreh- und Angelpunkt der vielfältigen Aktivitäten der nächsten Jahre werden.
In diesem Sinne, herzlichst,
Frank Laurich
Dnipropetrowsk
Dnipropetrowsk
Dnipropetrowsk
Dnipropetrowsk
Dnipropetrowsk
Dnipropetrowsk
Dnipropetrowsk
Dnipropetrowsk
Dnipropetrowsk
Dnipropetrowsk
Dinge, die man nie vergisst – auch wenn man sie nicht immer wirklich braucht … Geht doch! Aber war das damals nicht noch auf Russisch (Dnjepro…)? 😉
Und ein Jahr später ist diese Stadt plötzlich aus ganz anderen Gründen in aller Munde. 🙁
Hallo Olaf, wie wäre es mit dem Vorlesen hier auf Deiner Website, gerade wo es um Historisches, Zeitgeschichte der 1970er Jahre ff geht? Gibt ’ne Menge Leute in unserer Alterskohorte, die lieber zuhören als lesen, wenn es um längere interessante Texte geht, – wegen der altersschwachen Augen. Svendes Literaturcafé grüßt 🙂
Hej, Svende. Ich arbeite daran. ReadSpeaker scheint eine Lösung zu bieten: Entweder, indem Lesende wie Du dieses AddOn in ihrem Browser installieren (kostenpflichtig, wenngleich erschwinglich, sehr komfortabel und in vielerlei Hinsicht auf die eigenen Bedürfnisse einstellbar). Das hätte den Vorteil, dass Du Dir sämtliche Webseiten vorlesen lassen kannst. Die andere Möglichkeit ist, dass ich in juventus-senile eine Vorlesefunktion ergänze; darüber, wie das geht, muss ich mich allerdings erst noch etwas schlauer machen.
Grüß‘ mir die Entchen an den Teichen (Ännchen von Tharau?)!
Wenn Du auf Deinem PC z.B. das kostenlose Talkie text-to-speech installierst, kannst Du Dir sämtliche Websites vorlesen lassen. Auch meine. Dazu musst Du bloß den Text markieren, den Du hören möchtest.
Gelegentlich haben diese Erweiterungen aber allesamt Probleme, z.B. bei Wortspielen, mit Bildunterschriften oder bei der Verwendung mehrerer Sprachen. Deswegen verfalle ich jetzt aber nicht in Simple German.
Ich bin über den „Hörfehler“-Podcast auf diese Seite gestoßen. Was soll ich sagen? Hochinteressante Sendung, großartige Seite, da habe ich ja eine Menge Lesestoff, oder auch Hörstoff (mein Browser – Firefox – bietet eine Leseansicht an, in der man sich vieles vorlesen lassen kann).
Eine Frage/Anregung: Wie wäre es mit einer Art Archiv für die Texte über den auf der Startseite erwähnten Fanclub? Fände ich sehr interessant.
Schöne Grüße, Uwe
Moin, Uwe.
Ob die Fanclub-Texte und -Fotos noch irgendwo gesichert sind, müsste ich erst unsere damalige Admina fragen. Falls die in einer öffentlich zugänglichen Datenbank schlummern, würde ich sie hier verlinken.
Auf jeden Fall freut mich, wenn Dir der Podcast über die FLN-Elf und den algerisch-französischen Krieg (Hörfehler Folge 224) zugesagt hat. Merci dafür. Und Lesefutter bietet auch diese Site reichlich – fraglich bloß, was daran auch von allgemeinem Interesse ist.
Gruß aus dem hohen Norden.
Guten Tag noch mal.
Tatsächlich existiert die Fanclubseite noch im Internet Archive. Das vergisst offenbar tatsächlich nichts. Letzte Aktualisierung war zwar 2020, aber da war sie schon länger nicht mehr gepflegt worden, enthält beispielsweise noch die Daten von 2013. 😉 Zu finden ist sie unter
https://web.archive.org/web/20201022040756/http://www.juventus-senile.de/
Diesen Link habe ich zusätzlich auch noch oben auf der Home untergebracht, wo der Fanclub erwähnt wird.
Danke für die Anregung und mit freundlichem Gruß.
Ist das hier ernst, oder kann das weg?
Gruß nach Beidüren und frohe Weihnachten, mein lieber „Was ist das für eine Scheiße?“. Bloß weil Du gerade kein gutes Standing in Wikipedia hast, musst Du aber hier nicht herumdödeln. :-))
Liebe Freundinnen und Freunde der Redlichkeit!
Manches Wort spricht mehr über den Sprecher als über das Gesagte. Wer vor eine lange Reihe von Stimmen tritt, die sich über Jahre hinweg austauschen, erinnern, nachfragen, loben, widersprechen und fortschreiben – und dann lediglich fragt, ob „das hier wegkann“, der hat sich bereits selbst beantwortet.
Redlichkeit zeigt sich nicht im schnellen Urteil, sondern im Aushalten. Nicht im Ruf aus der letzten Reihe, sondern im aufrechten Stehen im Gespräch. Wo Menschen miteinander sprechen, zuhören, erinnern und verknüpfen, dort ist Ernsthaftigkeit bereits anwesend – ganz gleich, ob sie dem Vorübergehenden behagt. Gerade das gilt im Internetz.
Dass hier klare Worte über Maß, Haltung und Grenzen gefunden werden, ist kein Zeichen von Dünnhäutigkeit, sondern von Ordnungssinn. Wer offene Rede fordert, muss auch die Bereitschaft mitbringen, ihr zu begegnen. Das offene Visier ist keine Einladung zum Herumgrölen, sondern eine Aufforderung zur Verantwortung.
Ich sage euch: Weg kann hier nur, wer nichts tragen will.
Bleiben aber wird, wer Geduld besitzt, wer liest, bevor er urteilt, und wer verstanden hat, dass Redlichkeit nicht laut ist, sondern dauerhaft.
Prüfet euch also selbst –
denn nicht alles, was stört, ist überflüssig,
und nicht alles, was bleiben soll, drängt sich auf.
Man betritt diese Website wie ein zufälliger Wanderer eine gut ausgeleuchtete Berghütte: eigentlich nur kurz unterstellen – und sitzt plötzlich bei einem Glas Rotwein, hört Geschichten, lernt Dinge, von denen man nicht wusste, dass man sie wissen wollte, und fragt sich leise, warum so etwas heute so selten geworden ist. Hier spricht jemand, der nichts beweisen muss und gerade deshalb überzeugen kann: mit Wissen, Erfahrung, Haltung und einer beneidenswerten Gelassenheit gegenüber Moden, Trends und der eigenen Vita.
Was zunächst wie ein persönliches Schaufenster daherkommt, entpuppt sich rasch als begehbare Zeitmaschine, Diskursraum und Tanzfläche zugleich. Vorträge, die nicht belehren, sondern neugierig machen; Musik, die nicht nostalgisch verklärt, sondern Generationen verbindet; Selbstbeschreibung, die sich weder ernst nimmt noch versteckt – all das wirkt so selbstverständlich, dass man fast übersieht, wie ungewöhnlich es ist. Dass hier jahrzehntelange Praxis, intellektuelle Redlichkeit und ein ausgeprägter Sinn für Ironie zusammenfinden, merkt man spätestens dann, wenn man sich dabei ertappt, innerlich schon Termine zu prüfen.
Kurzum: Schnee auf dem Dach, ja – aber darunter lodert kein Kaminfeuer, sondern ein ganzes Hochofenwerk an Ideen, Geschichten und Angeboten. Wer hier nicht hängenbleibt, hat entweder schon alles gesehen – oder schlicht etwas verpasst.
Boah, ich bin platt – was für ein üppig gefülltes Geschenkpaket! Dabei hatte ich nach den ersten Zeilen noch fest damit gerechnet, dass gleich eine inhaltliche Kehrtwende folgen würde; die blieb aber bis zum Ende Deines Kommentars aus. Also freue ich mich einfach, dass meine Geschichten Dir so viel Lob wert sind.
Etwas muss ich Dir noch „zurückgeben“, Peter: Du formulierst wirklich großartig, mit Assoziationen und (Sprach-)Bildern, die nicht nur wohlklingend sind, sondern zum Weiterdenken anregen.
Lieber Freund der Redlichkeit!
Man tut gut daran, bei üppig gefüllten Geschenkpaketen zunächst misstrauisch zu werden. Allzu oft verbirgt sich unter der Schleife der plötzliche Rückzug oder wenigstens der elegante Haken. Umso beruhigender ist es, wenn die erwartete Kehrtwende ausbleibt und das Gesagte tatsächlich beim Gesagten bleibt. Beständigkeit ist bekanntlich gerade im Internetz eine unterschätzte Tugend.
Dass Lob hier nicht als Einleitung zum Aber, sondern als vollständiger Satz daherkommt, sei dankbar vermerkt. Ich nehme es zur Kenntnis, prüfe es innerlich auf Übertreibung – und lege es dann vorsichtig ab, dort, wo auch andere freundliche Beobachtungen lagern: nicht zur täglichen Selbstbestätigung, aber für schlechtere Tage.
Was die Formulierkunst betrifft, so gilt wie immer: Sprachbilder entstehen nicht, um zu gefallen, sondern weil es ohne sie unerquicklich wäre. Wenn sie zum Weiterdenken anregen, dann weniger aus Großzügigkeit als aus Notwendigkeit – denn wer selbst weiterdenken muss, zwingt auch andere dazu. Das ist keine Gabe, sondern eine Begleiterscheinung.
In diesem Sinne danke ich für die Rückgabe.
Ich werde sorgsam darauf achten, sie nicht allzu oft zu benutzen.
Geehrter Herr Wuttke,
gerne lade ich sie hiermit zu meiner von der FRK geprüften Heimseite ein.
In ihnen sehe ich mittlerweile einen sehr wertvollen Mitstreiter.
Dankeschön, Herr Kaplan.
Der Dalai Lama soll auf die Frage eines Schülers nach dem Sinn des Lebens lächelnd geantwortet haben „Life is like a beanstalk, isn’t it?“. Jedenfalls legte die Band Procol Harum ihm diese Sentenz (Kōan) 1968 in den Mund.
Es gibt viele unterschiedliche Wege zum Besseren. Wenn meiner auch dazu zählt, umso erfreulicher.
Gruß von der Unterelbe